Freitagnachmittag und Samstag standen ganz im Zeichen des Camper-Packens. Nach einem gemütlichen Familienabend am Samstag machten wir uns am Sonntag, 15.03.2026 relativ entspannt auf den Weg Richtung Hamburg. Kurz vor Hannover reichte es uns dann fürs Erste mit der Fahrerei, und wir beschlossen, die restliche Strecke am nächsten Morgen zurückzulegen. So kamen wir am Montag gegen Mittag beim Hotel in Hamburg an.
Mit dem Camper unterwegs zu sein und dann im Hotel zu übernachten, fühlt sich zwar etwas widersprüchlich an. Aber für Rhönis grosse Schiffsreise war bereits alles gereinigt, verstaut und verzurrt – da war diese Lösung schlicht die unkomplizierteste.
Trotz Regen machten wir uns vom Hotel aus mit Bus und S-Bahn auf, um in bisschen Hamburg-Luft zu schnuppern. Und als tatsächlich die Sonne rauskam, da ging es direkt zu einer Hafenrundfahrt. Der Name unseres Schiffes: «Klein Fritzchen» – kann man nicht erfinden. Zu sehen, wie die riesigen Containerschiffe im Hafen liegen und be- und entladen werden, war eindrücklich. Über 20’000 Container auf so einem Schiff, das kann man kaum erfassen. Hier ein paar Eindrücke:





Am Dienstagmorgen ging es dann früh los Richtung Hafen. Kurz vor dem Ziel kam noch einmal Spannung auf: Die Strasse, in die wir hätten abbiegen sollen, war wegen einer Baustelle gesperrt, und der Umweg war komplett mit Lastwagen verstopft, die ebenfalls zum Hafen wollten. Zum Glück hatte Ricardo von Overlander Shipping den entscheidenden Tipp: über einen Ausweichparkplatz an allen LKWs vorbei. So schafften wir es tatsächlich noch pünktlich auf die Minute aufs Hafengelände, wo uns Dennis bereits erwartete.
Nach einer kurzen Anmeldung – inklusive Buzzer, der signalisiert, wann man einfahren darf – blieb kaum Zeit für letzte Checks und Fotos vom aktuellen Zustand. Schon ging das Gerät los, und Dani fuhr durch die Schranke aufs Gelände. Vor Ort wurde das Fahrzeug übernommen, alle Schubladen kontrolliert und dokumentiert – und plötzlich war alles erledigt, ein seltsames Gefühl.

Bereits kurz nach 11 Uhr standen wir wieder mitten in Hamburgs Innenstadt. Nach einem Spaziergang durch die Läden, einem feinen Mittagessen und einem anschliessenden Bummel durch die Speicherstadt und die HafenCity beschlossen wir, uns frühzeitig auf den Weg zum Flughafen zu machen. Dort warteten wir entspannt auf unseren Rückflug nach Zürich – und waren am Abend einfach nur froh, wieder zu Hause anzukommen.
Und jetzt heisst es warten – Rhöni hat es am 24.03.2026 auf das Schiff geschafft und ist jetzt unterwegs.



